Viele Wege führen nach stoned: Welche Anbauart ist für Deinen Club die Richtige

Viele Wege führen nach stoned: Welche Anbauart ist für Deinen Club die Richtige

Überblick

Eine Leidenschaft, viele Anbaumethoden und noch mehr Pflanzen. Indoor, Outdoor oder mit Gewächshaus? Auf Substrat oder in Nährstofflösung? Wie findest Du die ideale Anbaumethode für die Bedürfnisse Deines Cannabis Social Clubs? Lies diesen Blogartikel und finde Antworten.

Was dich hier erwartet?

Lerne welche Vor- und Nachteile die verschiedenen Anbaumethoden mit sich bringen. Verstehe, welche Merkmale des fertigen Produkts mittels der Anbauweise maßgeblich beeinflusst werden. Selbstverständlich wird auch die Kostenfrage der verschiedenen Optionen beleuchtet – damit geht’s jetzt direkt los.


Zur richtigen Zeit am richtigen Ort

Ob Du Deinen Anbau-Verein am Besten durch Indoor-, Outdoor- oder Gewächshaus-Grows versorgst, hängt von einigen Faktoren ab. Vorab kann man sagen, wenn Du ein Hightech-Gewächshaus wünscht, dass Produkte höchster Qualität liefert, kostet das Equipment mindestens genauso viel wie für Indoor-Grows. 

Für relativ simple Gewächshäuser liegen die Kosten deutlich niedriger. Allerdings ist man dort, wie bei klassischen Outdoor-Grows, auch mehr den Launen der Natur ausgesetzt. Das bedeutet, die klimatischen Bedingungen können nicht so gezielt angepasst werden, wie es vielleicht manchmal für die Qualität des Endprodukts von Nöten wäre. 

Und einfach Outdoor? Das senkt natürlich die Kosten maximal, aber hier bist Du vielleicht mit Sicherheitsfragen und Geruchsbelästigung konfrontiert. Jedoch hat man pro Jahr nur eine Ernte und falls die aufgrund schlechter Witterung buchstäblich ins Wasser fällt, verscherzt man es wahrscheinlich mit den Mitgliedern in seiner Anbauvereinigung. Da die Versorgungskette in Deinem Cannabis Club wegbricht, sitzen alle Mitglieder auf dem Trockenen und können auch erst nach der gesetzlichen Frist in einen neuen Social Club wechseln, der die Versorgung sichert. 

Indoor hast Du natürlich die maximale Kontrolle – entfalte Dich in Deinem eigenen kleinen Mikrokosmos und spiele Gott. Ein ganzes Heer an Equipment und Baumaßnahmen brauchst Du natürlich auch, um aus einer bloßen Halle dein Grow-Paradies sprießen zu lassen.


Mineralischer Anbau und geschlossene Systeme oder Living Soil?

Sobald man sich für den mineralischen Anbau auf Erde oder erdähnlichen Substraten entscheidet, sollte man immer direkt über die Entsorgung des Wachstumsmediums und den entstehenden CO2-Fußabdruck berücksichtigen. Wirklich fortschrittlicher Anbau ist vor allem eines: Nachhaltig für Mensch und Umwelt. Erdähnliche Substrate und Steinwolle und Kokosfaser benötigen beispielsweise oft Torf zur Herstellung und hier wird eine ganze Menge CO2 freigesetzt. 

Bei geschlossenen Systemen mittels Nährlösungskreislauf gibt es deutlich weniger zu entsorgen und auch der CO2-Fußabdruck fällt geringer aus. Generell sind geschlossene System extrem platzsparend und ein Großteil des Systems kann nach anfänglicher Einstellung immer wieder ohne große Wartungsarbeit verwendet werden. Der Automatisierungsfaktor ist hier also am höchsten. Dazu können die benötigten Nährstoffe durch ein Pumpsystem mit maximaler Präzision zugeführt werden. Ein Großteil des Systems kann nach anfänglicher Einstellung immer wieder ohne viel Aufwand verwendet werden. Sollte diese Pumpe allerdings den Geist aufgeben, sind die Pflanzen komplett ohne Nährstoffreservoirs, auf die sie zurückgreifen können und gehen dementsprechend schnell zugrunde.  

Living Soil ist der ganzheitliche Ansatz. Hier düngst Du im Prinzip nicht die Pflanze, sondern kultivierst das Erdreich mit Mikroben, Pilzen und Würmern, die dafür sorgen, dass Deine Pflanzen ein Höchstmaß an vielfältigen Nährstoffen zur Verfügung haben. Diese Anbauweise ist sicherlich die sanfteste für Pflanzen, Mensch und Umwelt. Das Substrat lässt sich mehrfach verwenden und wird in der Regel reichhaltiger und fruchtbarer, je mehr Zeit vergeht. Außerdem weisen die Pflanzen hier auch die höchste Widerstandskraft auf und benötigen generell wenig Pflege, sollte der Kreislauf gut eingerichtet worden sein. Auch das Geschmacksprofil ist bei Living Soil am rundesten. Andere Methoden können dagegen eher konzentrierte, definierte Terpenprofile mehr zur Geltung bringen. 

Allerdings musst Du hier immer die Mikroben- und Nährstoffwerte vorausschauend im Blick behalten. Da hier mit natürlichen Mechanismen der Biosphäre gearbeitet wird, liegt immer eine natürliche Varianz vor, was im schlimmsten Fall dazu führen kann, dass Deine Charge den Grenzwerten der finalen Freigabe-Kontrolle nicht genügt. 


Viele Möglichkeiten, ein Ziel

Die hier vorgestellten Möglichkeiten sind stark verallgemeinert und generalisiert. Es soll nur ein grober Überblick zu den zentralen Merkmalen der einzelnen Techniken und Standorte gegeben werden. Hier soll lediglich möglichst einprägsam beleuchtet werden, welche Vorteile, Nachteile, Risiken und Chancen es zu bedenken gibt. 

Alle Anbauweisen haben viele Variationen und letztendlich kannst Du mittels Deiner Vereinsmitglieder am Besten festlegen, wie das Produkt sein sollte, das sich deine Gemeinschaft wünscht. Daraus ergibt sich dann unter Garantie ein klarer Favorit unter den Anbaumethoden – mit allen Vorteilen und Risiken. 

Gemeinschaftsentscheidungen sind im Rahmen eines Vereins jedoch in jedem Fall nicht die verkehrte Entscheidung.

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